Mit Spannung war der Start der Serie "Queer as folk" erwartet worden, die die Erlebnisse von fünf schwulen Freunden in Pittsburgh erzählt und dabei anders als die bisher in Deutschland bekannten Serien mit Schwulen nicht auf Lacher aus ist, sondern ernsthafte Geschichten erzählen will. Die erste Folge lief in der Nacht von Montag auf Dienstag um kurz nach 0 Uhr bei ProSieben und legte einen guten Start hin.
So sahen 0,6 Millionen Zuschauer ab 0:02 Uhr zu, was einem sehr guten Marktanteil von 7,9 Prozent beim Gesamtpublikum entsprach. Wichtiger für ProSieben: Der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe lag mit 12,6 Prozent ebenfalls deutlich über dem Senderschnitt, der derzeit 11,6 Prozent beträgt. In absoluten Zahlen schalteten 0,49 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer ein.
Gut lief es am Montagabend auch für das erste TV-Total-Special aus St. Moritz. Mit 1,13 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern und einem Marktanteil von 11,9 Prozent in der Zielgruppe kann ProSieben zufrieden sein. Insgesamt schauten 1,44 Millionen Zuschauer die Show mit Stefan Raab. Ausbaufähig ist hingegen die Quote des "Quatsch Comedy Clubs", der um 23:23 Uhr begann. Insgesamt 0,91 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und 10,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe sind ziemlich maue Werte.
Miserabel lief wie schon in der Vorwoche die Dokumentation in der Primetime. "Im Reich der Giganten" kam wieder nur auf 5,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Auch beim Gesamtpublikum fiel die Doku mit 1,27 Millionen Zuschauern und 3,6 Prozent Marktanteil durch. Immerhin einen Aufwärtstrend zeigten die beiden Comedies im Anschluss, auch wenn die Werte nach wie vor unbefriedigend sind: Die "Bullyparade" kam diesmal auf 9,5 Prozent Zielgruppenmarktanteil, "Axel! will's wissen" erzielte 9,8 Prozent Marktanteil.
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