Überraschender (Rhein-)Seitenwechsel in Köln: RTL-Nachrichtenmoderator Maik Meuser wechselt zum WDR und verstärkt ab Januar 2027 das Team der "Aktuellen Stunde". Das hat der Sender gegenüber DWDL.de bestätigt. In den vergangenen Jahren stand Meuser für das "Nachtjournal" und "RTL aktuell" vor der Kamera und gehörte auch zum Favoritenkreis für die Nachfolge von Peter Kloeppel, die letztlich aber andere antraten.

Martin von Mauschwitz © WDR/Annika Fußwinkel Martin von Mauschwitz
Der Politologe und Germanist kennt jedoch nicht nur die Privatsender-Welt, sondern auch die Öffentlich-Rechtlichen. Während seines Studiums machte er einst Station beim ZDF, SWR, HR und Arte. Seine Redakteursausbildung absolvierte Meuser bei der Deutschen Welle. Nun also der Wechsel zum WDR, wo Martin von Mauschwitz im Gegenzug seine Einsätze bei der "Aktuellen Stunde" verringern wird. Gleichzeitig bleibt der 64-Jährige Moderator von "WDR aktuell". 
 
"Wir leben in einer Zeit, in der uns täglich eine enorme Menge an Informationen erreicht. Auswählen, überprüfen und einordnen: Darin liegt eine zentrale Verantwortung des Journalismus", so Maik Meuser. "Ich freue mich sehr darauf, diese Verantwortung gemeinsam mit dem WDR, der für Qualitätsjournalismus steht, und im Team der 'Aktuellen Stunde' zu übernehmen.

WDR-Chefredakteur Stefan Brandenburg erklärte: "Maik Meuser ist ein erfahrener Nachrichtenjournalist und ein kluger und charismatischer Kopf. Er passt hervorragend in unser großartiges Moderatorenteam. Er wird eine große Bereicherung für die 'Aktuelle Stunde' sein." Gleichzeitig freut sich Brandenburg, dass Martin von Mauschwitz weiter im WDR Fernsehen zu sehen sein wird. "Martin von Mauschwitz hat über mehr als 25 Jahre die 'Aktuelle Stunde' mitgeprägt, er hat insbesondere viele Krisen und schwierige Nachrichtenlagen in NRW, in Deutschland und der Welt den Zuschauern eingeordnet. 'WDR aktuell' wird von dieser Erfahrung weiterhin profitieren."