Die Liste an deutschen Eigenproduktionen bei HBO Max ist noch recht überschaubar. Als der Streamer Anfang des Jahres startete, wartete man direkt mit der Serie "Banksters" auf. Und in einigen Tagen folgt das "4 Blocks"-Prequel "4 Blocks Zero". Darüber hinaus gibt es bislang Ankündigungen zu diversen weiteren Projekten, schnell verfügbar wird wohl nichts sein. Nun hat HBO Max jedoch den Start der ersten non-fiktionalen Eigenproduktion aus Deutschland in Aussicht gestellt. 

So wird man die vierteilige Dokumentation "Clangold" am 13. November veröffentlichen. Darin will man sich mit dem aufsehenerregenden Diebstahl der "Big Maple Leaf"-Goldmünze aus dem Bode-Museum im Jahr 2017 beschäftigen. Es geht um die mühevolle Ermittlungsarbeit, aber auch um Verstrickungen in die organisierte Kriminalität. 

So beschreibt HBO Max den Inhalt "Clangold" im Detail: Als die 100 kg schwere Goldmünze Big Maple Leaf aus dem Berliner Bode-Museum gestohlen wird, führen die Spuren mitten ins Clan-Milieu. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Ermittlungen und der spätere Prozess für Polizei und Justiz unter dem großen Medieninteresse zu einer echten Bewährungsprobe werden, stoßen sie auf ein Geflecht aus Loyalität und Macht. 

Man erzähle mit der Doku ein "packendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ermittlern und Tätern", gleichzeitig eröffne "Clangold" Einblicke in mafiöse Strukturen, heißt es vom Streamer. Produziert wird die erste non-fiktionalen Eigenproduktion aus Deutschland für HBO Max von beetz brothers film production. Produzent ist Christian Beetz, Executive Producer Georg Tschurtschenthaler. Regie führt Jan Zabeil. Als Redaktionsleitung für HBO Max fungiert Anke Greifeneder. Die Produktion wurde durch den German Motion Picture Fund (GMPF) sowie das Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) gefördert.