Das Erste zeigt schon bald eine Folge seiner Serie "Rote Rosen", in der nur Frauen zu sehen sind. Anlass dafür ist der Weltfrauentag am kommenden Sonntag, den 8. März. Die Sonderausgabe von "Rote Rosen" ist zwei Tage später, am 10. März, auf dem gewohnten Sendeplatz um 14:10 Uhr zu sehen. Es handelt sich dabei um Folge 4299, die einen Tag vorher auch schon in der ARD-Mediathek zum Abruf bereitsteht.
Darüber hinaus ist für die Spezialfolge extra auch der Vorspann umgeschnitten worden, sodass auch hier konsequent die Frauenfiguren im Mittelpunkt stehen. Es ist das erste Mal in der langen Geschichte von "Rote Rosen", in der eine Folge ausschließlich mit Frauen zu sehen ist. Damit will die Produktionsfirma, die Studio Hamburg Serienwerft, einen kleinen Beitrag zur anhaltenden Debatte rund um die Sichtbarkeit von Frauen im deutschen Fernsehen liefern.
Die Serienwerft engagiert sich losgelöst von dieser Aktion darüber hinaus auch bei ProQuote Film und beim Verein stabil. Während sich ProQuote für Gendergerechtigkeit, Diversität und Inklusion in der Filmbranche einsetzt, begleitet stabil e.V. strukturell benachteiligte junge Menschen auf ihrem Weg in die Film- und Medienbranche.
Doch zurück zu "Rote Rosen": In der Spezialfolge geht’s unter anderem um den 50. Geburtstag von Carla, gespielt von Maria Fuchs. Ihr Geburtstag macht ihr zu schaffen, doch eine mysteriöse Perlenkette reißt sie aus ihrer Antriebslosigkeit. Entschlossen sucht sie die Besitzerin und steht dabei mit Rat und Tat all ihren Freundinnen bei. So kommt es doch noch zu einer wunderbaren Geburtstagsfeier – nur mit Frauen. Jess (Juana Nagel) flüchtet derweil vor ihren Gefühlen für Daniel und beschließt, einen Bestseller zu schreiben, um finanziell unabhängig zu sein. Und Laras (Alexandra Fonsatti) skrupelloser Ex-Mann droht, ihr die Kinder wegzunehmen. Mit Valeries (Maike Johanna Reuter) Hilfe gibt sich Lara fälschlicherweise als zukünftige Aufsichtsrätin der Emka aus, um eine Top-Anwältin für den Sorgerechtsstreit zu gewinnen.
Jan Diepers, Produzent der Serie und Geschäftsführer Studio Hamburg Serienwerft, sagt: "Rote Rosen wurde mit der Idee entwickelt, eine Frau über 40 ins Zentrum zu stellen – vor 20 Jahren war das ein Novum. Auch heute ist es wichtiger denn je, Geschichten konsequent aus weiblicher Perspektive zu erzählen. Wir zeigen weibliche Identifikationsfiguren in allen Alterssegmenten und mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen – und greifen dabei gesellschaftlich relevante Themen auf. Dies gelingt gerade deshalb so gut, weil wir von Anfang an auf eine paritätische Besetzung der Teams geachtet haben und die inhaltliche Führung der Geschichten maßgeblich in weiblicher Verantwortung liegt."
Theresa Schwarz, Writer Producerin, und Britta K. Öhding, Head of Story, ergänzen: "Der 50. Geburtstag unserer langjährigen Figur Carla Saravakos war für uns der Anlass eine ganz besondere Folge zu planen. Damit feiern wir, was unsere Serie von je her trägt: komplexe Frauenfiguren mit eigener Haltung. Als wir dann auch noch erkannt haben, dass die Folge rund um den Weltfrauentag ausgestrahlt wird, haben wir uns der Herausforderung gestellt, diese mit ausschließlich weiblichen Protagonisten zu erzählen. Die Geschichte ist auch der Höhepunkt von Carlas Auseinandersetzung mit den Wechseljahren. Ein Thema, das auch heute noch oft zu kurz kommt. Wir verstehen diese Folge nicht als Meilenstein, sondern als Selbstverständlichkeit. Vielleicht ist genau das das eigentliche Signal."
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