Die Produktionsallianz NRW hat ihre Arbeit aufgenommen. Wie der Verband mitteilte, fand am Freitag in Köln die Gründungsversammlung der neuen Regionalgliederung statt. Damit erhalte "einer der bedeutendsten Film- und Medienstandorte Deutschlands eine noch stärkere Stimme" innerhalb der bundesweiten Interessenvertretung der Produzentinnen und Produzenten, hieß es. Die Gründung sei "ein klares Signal für den Zusammenhalt der Branche in einer Zeit tiefgreifender wirtschaftlicher, technologischer und struktureller Veränderungen".
Der Gründung war die Auflösung des bisherigen Film- und Medienverbands NRW vorausgegangen. Dieser wurde 1990 unter dem Namen Spielfilm NRW gegründet und fusionierte 2015 mit einem weiteren regionalen Verband zum FUMV. Bereits Anfang 2024 schloss sich der FUMV mit seinen Mitgliedsunternehmen der Produktionsallianz an. Erklärtes Ziel ist es nun, "regionale Stärke und bundesweite Schlagkraft" zu bündeln, um die Zukunft der deutschen Produktionswirtschaft aktiv mitzugestalten", wie Michelle Müntefering, CEO und Geschäftsführerin der Produktionsallianz und Sprecherin des Gesamtvorstands, es formulierte.
Als Vorstandsmitglieder der Produktionsallianz NRW wurden Sebastian Griese, Geschäftsführer MMC Movies Köln, Knut Kremling, COO Banijay Germany, Gaumont-Geschäftsführerin Sabine de Mardt, btf-Geschäftsführer Matthias Murmann, sowie Stefan Oelze, Vorstand Rosebank Entertainment, und Birgit Schulz, Geschäftsführerin Bildersturm Filmproduktion, gewählt.
© Jorinde Gersina
Michelle Müntefering
Und Rafaela Wilde, Geschäftsführerin der Produktionsallianz NRW, sagte: "Mit der Gründung der Produktionsallianz NRW verbinden wir langjährige Erfahrung, Netzwerk und hohe Expertise im Produktionsmarkt NRW mit einer starken bundesweiten Stimme. Gemeinsam schaffen wir bessere Voraussetzungen für Vernetzung, Wissenstransfer und die Weiterentwicklung der audiovisuellen Produktionswirtschaft. Gerade in Zeiten des Wandels braucht unsere Branche eine starke und geeinte Interessenvertretung."
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