MadeFor arbeitet unter dem Arbeitstitel "Unfollow" an einer Serie rund ums Thema Influencer fürs ZDF. Das geht aus einer Fördermitteilung des Medienboard Berlin-Brandenburg hervor, das für das Projekt insgesamt 350.000 Euro Produktionsförderung gewährt hat. Genauere Details zum Inhalt sind zwar noch nicht bekannt, dafür aber, dass man auf ein bekanntes Gesicht der Szene setzt: Content Creator und Schauspieler Theo Carow, der mit seinen aufwendig inszenierten Kurvideos auf Instagram und TikTok teils Millionen-Aufrufe generiert, übernimmt eine der Hauptrollen.
Als Headautorin der Serie fungiert Lena Krumkamp, inszeniert wird sie von Nathalie Lamb als Regisseurin. Produzentin von MadeFor Film ist Mimi Klein, die Redaktion beim ZDF haben Loren Müller und Jakob Zimmermann. Für MadeFor ist es nicht die erste Zusammenarbeit mit Carow: Er gehört in einer Nebenrolle auch zum Cast des für die ARD produzierten Films "Mimi und ich" nach dem Roman "Für Euch" von Iris Sayram. Die Ausstrahlung lässt hier noch auf sich warten. Carow war darüber hinaus zuletzt unter anderem auch in den Serien "My Ex" und "Messiah Superstar" zu sehen.
Neben "Unfollow" gewährte das Medienboard auch eine Produktionsförderung in Höhe von 237.000 Euro für "Wing it like Lilly" von der Produktionsfirma Wolkenlenker. Die Rede ist hier von einer humorvollen Animationsserie über die alleinerziehende Henne Lilly, die eine "in Kindermedien noch wenig erzählte Lebensrealität" aufgreifen soll. Rising Gaze entwickelt unter dem Arbeitstitel "Mythos" ein Microdrama, das antike Sagenfiguren ins heutige Berlin versetzt und feministische Fantasy auf vertikalen Screens erzählen will. Keine detaillierten Angaben machte das Medienboard zu "Fuck my Life" von TB easy media, das ebenfalls Entwicklungsförderung erhält.
Insgesamt beläuft sich die Fördersumme für serielle Formate damit diesmal auf 676.000 Euro, die Gesamt-Fördersumme sind aber fast zwei Millionen Euro. 926.000 Euro gehen dabei an verschiedene Games-Projekte. Hier stehen Nachwuchsstudios und Neugründungen im Fokus, viele der geförderten Titel sind Erst- oder Zweitwerke. Die höchste Einzelsumme (166.000 Euro) erhält Mosaik Studio für "Glider". Darin geht es, ein Tal durch waghalsige Flugmanöver mit Energie zu versorgen. 130.000 erhält Schleuder Games für "Saloon Tycoon", eine Wirtschaftssimulation mit "absurdem Western-Setting und Multiversums-Twist". Im Bereich XR und andere innovative audiovisuelle Inhalte gab's 200.000 Euro für Arkanium Pictures, das hier mit den amerikanischen Flavour Five Studios zusammenarbeitet. Hier soll Mixed Reality mit Kulinarik verbunden und die Zusammenhänge zwischen Essen, kollektiver Identität und persönlichen Erinnerungen erkundet werden - über verschiedene Epochen und Geschmäcker hinweg.
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