Über den Ausgang der bayerischen Landtagswahl, die mit einem Desaster für die CSU endete, informierten sich die meisten Zuschauer im Ersten. Die von Sigmund Gottlieb moderierte Sendung ab 17:35 Uhr verfolgten im Schnitt 2,46 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Damit lag die Sendung klar vor der Wahlberichterstattung des ZDF, die von lediglich 1,72 Millionen Zuschauern ab drei Jahren verfolgt wurde. Im Bayerischen Fernsehen informierten sich 930.000 Zuschauer.So richtig zufrieden sein kann keiner der beiden großen Sender. Auch die ARD kam mit 13,2 Prozent Marktanteil nur auf einen eher mittelmäßigen Marktanteil, das ZDF blieb gar bei 9,1 Prozent Marktanteil hängen. Kaum Interesse gab es zudem bei den unter 50-Jährigen: Die ARD kam nur auf 7,5 Prozent Marktanteil, das ZDF erreichte miese 4,1 Prozent.
Bei den Nachrichtensendern setzte sich N24 überraschend deutlich durch. Allerdings fiel die Zuschauerzahl für die Wahl-Sondersendung ab 17:55 Uhr mit 150.000 trotzdem eher mager aus. Der Marktanteil lag bei 0,8 Prozent beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 1,1 Prozent Marktanteil erzielt. n-tv, das sich bereits eine halbe Stunde früher meldete, kam nur auf im Schnitt 70.000 Zuschauer ab drei Jahren. Die Marktanteil lagen bei miserablen 0,3 Prozent beim Gesamtpublikum und 0,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.
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