Laut einem Bericht der Wochenzeitung "Die Zeit" hat die mittlerweile als gescheitert angesehene Vermarktung der Bundesliga-Rechte das Kirch-Unternehmen Sirius mehr als zehn Millionen Euro gekostet. Neben den fünfzehn Mitarbeitern, die sich um das das derzeit vom Bundeskartellamt auf Eis gelegte Projekt kümmern, soll vor allem eine Vielzahl an Beratern die Kosten in die Höhe getrieben haben.Derzeit wird gemunkelt, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) von der Zusammenarbeit mit Sirius zum Ende dieses Monats zurücktreten werde. Ursprünglich sollte Sirius für die Liga eine Summe von 500 Millionen Euro pro Spielzeit erlösen. Nachdem das Bundeskartellamt seinen Widerspruch gegen die konkreten Vermarktungspläne angemeldet hatte, liegt die Vermarktung nun vorerst auf Eis.
Wie "Die Zeit" weiter berichtet, denke man in der Liga Verhandlungskreisen zu Folge darüber nach, die Zentralvermarktung der Fußball-Serie komplett zu kippen, sollte sich keine Steigerung der Einnahmen erzielen lassen. "Mittelfristig würde das zu Chaos führen", sagte HSV-Chef Bernd Hoffmann dazu der Zeitung.



