
Auch wegen des sehr schwachen Gegenprogramms kann sich Sat.1 allerdings über hohe Marktanteile von 18,2 (erste Halbzeit) bzw. 20,7 Prozent (zweite Halbzeit) freuen. Die Reichweiten sind dagegen eher dürftig. Dass man am Wochenende nachmittags mit Spitzen-Livesport auch erheblich höhere Zuschauerzahlen erreichen kann, beweist beispielweise RTL immer wieder mit der Formel 1.
Aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen verfolgten 1,05 Millionen Zuschauer in der ersten und 1,33 Millionen Zuschauer in der zweiten Halbzeit die „arena Live-Konferenz“ bei Sat.1. Hier waren die Marktanteile mit 22,2 bzw. 26,3 Prozent ebenfalls zufriedenstellend.
Die von Oliver Welke moderierte arena-Vorberichterstattung unmittelbar vor der Konferenzschaltung sahen bei Sat.1 ab 15.00 Uhr lediglich 1,08 Millionen Zuschauer (9,8 Prozent Marktanteil). 0,53 Millionen werberelevante Zuschauer (12,1 Prozent Marktanteil) haben unter anderem die zahlreichen Werbespots von arena gesehen.

Zum Vergleich: In der Bundesliga-Saison 2005/2006 erzielte die „Sportschau“ beim Gesamtpublikum einen durchschnittlichen Marktanteil von 26,6 Prozent. Auch in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sah es für die „Sportschau“ wieder gut aus. 1,21 Millionen werberelevante Zuschauer (21,6 Prozent Marktanteil) sahen den ersten Teil und 1,26 Millionen (20,1 Prozent Marktanteil) den zweiten Teil der Zusammenfassung der Samstagsspiele.
Ein Novum gab es unmittelbar vor Beginn der Bundesliga-Berichterstattung: Die ARD zeigte um 18.10 Uhr erstmals Highlights aus den Spielen der Regionalliga. Für den drittklassigen Fußball interessierten sich immerhin 3,22 Millionen Zuschauer (22,8 Prozent Marktanteil). 0,83 Millionen Zuschauer (16,1 Prozent Marktanteil) waren aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.
Ein Novum gab es unmittelbar vor Beginn der Bundesliga-Berichterstattung: Die ARD zeigte um 18.10 Uhr erstmals Highlights aus den Spielen der Regionalliga. Für den drittklassigen Fußball interessierten sich immerhin 3,22 Millionen Zuschauer (22,8 Prozent Marktanteil). 0,83 Millionen Zuschauer (16,1 Prozent Marktanteil) waren aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.